Nach mehr als zwei Jahrzehnten an Gesprächen mit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, Pädagogen und Pädagoginnen über das Anliegen, Mitgefühl und Ethik an Schulen und Hochschulen zu bringen, bat der Dalai Lama die Emory University, einen Lehrplan für eine, auf Mitgefühl basierende Ethik, zu konzipieren.

Das Curriculum sollte auf gesundem Menschenverstand, allgemeiner Erfahrung und wissenschaftlicher Evidenz basieren und für alle religiösen und nicht religiösen Gemeinschaften gleichermaßen zugänglich sein. 
Unter der Leitung von Dr. Lobsang Tenzin Negi erstellt das Emory-Team das erste Konzept mit ersten Beispielen für erfahrungsorientiertes Lerner. 
See learning timeline, 2017 Emory Team

"Wir brauchen also eine neue Ethik, welche die besten Werte, die in allen Religionen zu finden sind, beinhaltet, aber auch Menschen ohne religiösen Glauben gleichermaßen überzeugt. Der Dalai Lama hat es so formuliert:


"Trotz all seiner Vorteile, moralische Führung und Sinn im Leben anzubieten, ist Religion als Grundlage für Ethik nicht mehr  ausreichend. Viele Menschen folgen keiner Religion mehr. Darüber hinaus könnte in den heutigen säkularen und multikulturellen Gesellschaften jede religiös begründete Antwort  auf das Problem der Vernachlässigung der inneren Werte nicht universell und damit unzureichend sein. Wir brauchen einen ethischen Ansatz, der für Menschen mit und ohne  religiösen Glauben gleichermaßen akzeptabel ist. Wir brauchen eine säkulare Ethik. "

Richard Layard, Kapitel 3 des Welt-Glücksberichtes